Übersicht Lohntabelle Haushaltshilfen

Übersicht Lohntabelle Haushaltshilfen 

Haushaltshilfen, die, wie der Name bereits sagt, in einem Haushalt helfen, übernehmen jeweils in Absprache mit dem Arbeitgeber die verschiedensten Aufgaben.

Hierzu können Putz- und Reinigungsaufgaben gehören, die Pflege von Haustieren oder Pflanzen, aber genauso auch die Betreuung von Kindern und anderen Angehörigen des Haushaltes.

Im Folgenden eine Übersicht sowie allgemeine Informationen bezüglich der Verdienstmöglichkeiten.

In den meisten Fällen erfolgt die Tätigkeit als Haushaltshilfe auf der sogenannten 450-Euro-Basis und somit als Minijob, was bedeutet, dass die Haushaltshilfe monatlich nicht mehr als 450 Euro verdient. Je nach Absprache erfolgt die Vergütung dabei anhand eines Stundensatzes oder pauschal bis zu dieser Einkommensgrenze. 

Die Tätigkeit auf der Basis eines angemeldeten Minijobs hat dabei sowohl für die Haushaltshilfe als auch für den Arbeitgeber Vorteile. 

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Die Haushaltshilfe muss das Einkommen nicht in dem Umfang versteuern, wie dies bei einer Tätigkeit auf Lohnteuerkarte der Fall ist, ist aber dennoch versichert und hat zudem die Möglichkeit, die Beiträge des Arbeitsgebers hinsichtlich der späteren Rente durch einen geringen Beitrag aufzustocken. Der Arbeitsgeber kann die Kosten für die Haushaltshilfe steuerlich geltend machen.

  

Prinzipiell gibt es keinen allgemeingültigen Stundensatz.

Die Höhe der Vergütung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, hierzu gehören in erster Linie die Absprache zwischen Arbeitskraft und Arbeitgeber, genauso jedoch auch der Umfang der auszuführenden Arbeiten, vorhandene Referenzen oder auch die geographische Lage. 

Im Regelfall bewegt sich die Vergütung zwischen einem Stundenlohn von Mindestlohn bis hin zu einem Stundenlohn von etwa 15 Euro.

        

Ähnliches gilt, wenn die Tätigkeit als Teil- oder Vollzeitstelle ausgeführt wird. Der durchschnittliche Verdienst einer Haushaltshilfe bewegt sich in diesem Fall zwischen 600 Euro und 1000 Euro.

Hat die Haushaltshilfe eine Ausbildung absolviert, wobei ihre Tätigkeitsbezeichnung dann Hauswirtschafterin lautet und zusätzliche Aufgaben, wie etwa das Führen eines Haushaltsbuches oder die Verwaltung des Haushaltsgeldes beinhalten kann, erhöht sich der durchschnittliche Verdienst bis zu einer Höhe von etwa 1300 Euro.

Die Arbeitszeiten ergeben sich ebenfalls aus der Absprache zwischen Arbeitsgeber und Haushaltshilfe. 

Dabei sind verschiedene Varianten üblich, sowohl am Vormittag wie auch am Abend und sowohl zu den Zeiten, in denen Angehörige des Haushaltes anwesend sind als auch während der Abwesenheit des Arbeitgebers.

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Heiner Trautmann, 53 Jahre, Pflegedienstleitung, Anita Bokel, 46 Jahre, Stationsleiterin, Peter Machinski, 41 Jahre, Inhaber Agentur für Altenpflege und Haushaltshilfen, sowie Mike Bocholt, 39 Jahre, Qualitätsmangament und Christian Gülcan als Betreiber und Redakteur dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes, Ratgeber und Tipps zum Thema Pflege, Betreuung, Gesundheit und medizinische Versorgung.

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