Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit bei Senioren

Die besten Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit bei Senioren

Nach den vielen langen, kalten und dunklen Tagen beginnt der menschliche Körper nun allmählich damit, von Winter auf Frühling umzuschalten. Die innere Uhr ist aber noch an die dunkle und kalte Jahreszeit angepasst, befindet sich also noch in einer Art Winterruhe, obwohl die Tage in Wirklichkeit schon heller und länger sind.

Die Folge davon ist häufig die sogenannte Frühjahrmüdigkeit, die sich in Mattigkeit und Antriebslosigkeit äußert, denn die Umstellung vom Winter- auf den Sommerbetrieb kann den Organismus belasten und ist insbesondere dann anstrengend, wenn der Körper infolge von Krankheiten oder des höheren Alters ohnehin schon geschwächt ist. 

Allerdings gibt es einige Mittel und Wege, um dem Körper bei der Umstellung zu helfen. 

Hier die besten Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit bei Senioren in der Übersicht:

        Viel Licht. 

Durch den Lichtmangel während der kalten Jahreszeit sammelt der menschliche Körper das Hormon Melatonin an, das eine schlaffördernde Wirkung hat. Der Gegenspieler von Melatonin ist das Wachhormon Serotonin, das ausgeschüttet wird, wenn der Körper Tageslicht und Sonnenstrahlen registriert. 

Wichtig ist daher, am besten täglich draußen spazieren zu gehen. Die Bewegung hilft außerdem noch dabei, den Kreislauf anzukurbeln, den Stoffwechsel zu fördern und den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Sind Spaziergänge nicht möglich, reicht es aber auch schon aus, die ersten wärmen Sonnenstrahlen durch das geöffnete Fenster zu genießen. 

        Frisches Obst. 

Je geschwächter und angeschlagener der Körper ist, desto leichter haben es Erreger, die Infektionen auslösen. Hiergegen hilft eine Extraportion Vitamine. Allerdings haben Obst und Gemüse noch eine andere positive Wirkung. Im Winter ist die Bewegung reduziert und die Nahrungsaufnahme meist erhöht. 

Dies kann dazu führen, dass sich im Körper Schlackenstoffe ansammeln, die die Gelenke angreifen und zu einer Übersäuerung des Körpers führen können. Obst und Gemüse als basische Lebensmittel können dabei helfen, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.

        Warmes Wasser. 

Insgesamt ist es wichtig, viel zu trinken und viele Senioren neigen dazu, schlichtweg zu wenig zu trinken. Die indische Heilkunst Ayurveda arbeitet jedoch noch mit einem anderen Trick bei Müdigkeit. Das Wasser wird nämlich aufgekocht und schluckweise noch sehr warm getrunken.

Die Heilkunst geht davon aus, dass das Wasser durch das Kochen mit zusätzlicher Energie angereichert wird, die es dann an den Körper weiterleitet. 

        Kräutertee. 

Die Düfte von Kräutertee erinnern an den Frühling und an blühende Wiesen. Somit wecken Kräutertees ganz nebenbei die berühmten Frühlingsgefühle. Eine ähnliche Wirkung hat eine Duftlampe mit Orangenöl, die in der Wohnung aufgestellt werden kann.

        Löwenzahn. 

Dieses Kraut ist schon seit jeher für seine heilsame Wirkung bekannt und sicher auch den meisten Senioren nicht fremd. Löwenzahn ist reich an Mineralien wie beispielsweise Silizium, die den Stoffwechsel anregen. 

Außerdem helfen die Bitterstoffe des Löwenzahns dem Körper bei der Aufnahme von Eisen. Neben Tees aus Löwenzahn gibt es in Apotheken und Reformhäusern auch Saft aus frischem Löwenzahn, wobei hiervon täglich ein Esslöffel vor der Hauptmahlzeit ausreicht.

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