Pflegetabellen

Die Pflegetabellen 

In Deutschland und in der Welt gibt es immer mehr alte Menschen, die in Heimen oder auch zu Hause gepflegt werden müssen. Damit kommt auch immer wieder eine höhere Belastung auf die Pflegekräfte zu. Damit im größeren Stress nichts vergessen wird und die Pflegekräfte ihre „Leistungen“ nachweisen können, müssen sämtliche Leistungen auch in entsprechenden Pflegetabellen „abgehakt“ werden. 

Diese Pflegetabellen sind aber in ihrer heutigen Form nicht besonders beliebt und werden auch gerne einmal als „Zeitverschwendung“ betrachtet. Der Grund dafür ist einfach, dass es doch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, solche Pflegetabellen zu führen.

Damit es aber auch eine einheitliche Pflege für alle älteren und pflegebedürftigen Menschen gibt, bestehen die Pflegekassen darauf, dass diese Pflegetabellen geführt werden. Außerdem werden die Pflegekräfte nach den erbrachten Leistungen am „Patienten“ bezahlt. Damit können die Kassen eine „übersichtlichere“ Vergütungsstruktur schaffen und Kosten sparen.

Pflegetabellen für Pflegekräfte

Kritiker sagen zu den Pflegetabellen aber auch, dass sie die Kräfte dazu verleiten, Leistungen abzurechnen, die gar nicht geleistet wurden, weil sie in der „zugestandenen“ Zeit gar nicht zu schaffen sind. Außerdem würde der persönliche Umgang mit den alten Menschen viel zu kurz kommen. Diese Kritik wird nicht nur für die „mobilen“ Pflegedienste geäußert, die zu den alten Menschen nach Hause kommen. 

Auch die Pflegekräfte in den Heimen, haben es auf Grund des Kostendrucks gar nicht so leicht, mehr zu leisten als nur das Nötigste. Ganz gleich ob man die Pflegetabellen nun gut findet oder nicht, für beide Ansätze gibt es „gute Gründe“.

Wer sich im Alter eine gute Pflege leisten möchte und nicht nur nach dem hastigen Standard einer Pflegetabelle abgefertigt werden möchte, sollte so früh wie möglich vorsorgen. Denn viele junge Menschen, die heute in den Arbeitsmarkt kommen, werden im Alter wohl kaum noch eine staatliche Rente bekommen. 

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