Pflege-Wohnungscheck: Sturzgefahren erkennen

Pflege-Wohnungscheck: Sturzgefahren erkennen

Die eigene Wohnung soll ein Ort sein, an dem man sich sicher und gut aufgehoben fühlt. Doch gerade im Alltag können kleine Stolperfallen, schlecht beleuchtete Wege oder ungünstig platzierte Möbel schnell zum Risiko werden, besonders für ältere oder pflegebedürftige Menschen.

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Mit dem Sturzgefahr-Check prüfen Sie Ihre Wohnräume Schritt für Schritt, erkennen mögliche Gefahrenstellen und erhalten konkrete Hinweise, wie sich die Sicherheit zu Hause mit oft einfachen Maßnahmen verbessern lässt.

Interaktiver Pflege-Wohnungscheck

Sturzgefahr-Check für die Wohnung

Prüfen Sie acht Wohnbereiche direkt über einen vereinfachten Grundriss. Der Check hilft dabei, typische Stolper-, Rutsch- und Orientierungsrisiken sichtbar zu machen, Maßnahmen nach Räumen zu ordnen und einen persönlichen Plan für die nächsten Schritte vorzubereiten.

  • Visuelle Wohnungskarte mit Eingangsbereich, Flur, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer, Küche, Treppe sowie Balkon oder Terrasse.
  • 64 raumbezogene Prüfpunkte und ein zusätzlicher Nachtweg-Check mit 8 Punkten.
  • Risikokarte, Vorher-nachher-Vergleich, priorisierte Maßnahmen, Einkaufsliste und druckbare Zusammenfassung.
  • Keine Registrierung und keine Übertragung persönlicher Eingaben an externe Dienste.

So funktioniert der Pflege-Wohnungscheck

  1. Wohnbereich wählen: Öffnen Sie einen Raum über die Wohnungskarte oder die Raumliste.
  2. Alltag realistisch bewerten: Antworten Sie für den üblichen Zustand mit „Trifft zu“, „Teilweise“, „Trifft nicht zu“ oder „Nicht relevant“.
  3. Maßnahmen markieren: Wählen Sie direkt beim Raum aus, welche Verbesserungen in den persönlichen Plan übernommen werden sollen.
  4. Auswertung nutzen: Vergleichen Sie Räume, prüfen Sie den Nachtweg und drucken oder kopieren Sie die Zusammenfassung.

Bewertungsprinzip: „Trifft zu“ kennzeichnet einen auffälligen Risikohinweis, „Teilweise“ einen Verbesserungsbedarf und „Trifft nicht zu“ eine aktuell unauffällige Situation. „Nicht relevant“ wird bei der Raumwertung nicht mitgerechnet. Die Auswertung dient der Priorisierung, nicht einer medizinischen Diagnose.

Optional: Wohnsituation für den Maßnahmenplan notieren

Diese Angaben verändern nicht die fachliche Bedeutung der Prüfpunkte. Sie helfen lediglich dabei, Hinweise und Druckausgabe besser zuzuordnen.

Verwenden Sie auf gemeinsam genutzten Geräten möglichst keine vollständigen Namen oder sensiblen Angaben.

Was soll bei der Planung besonders berücksichtigt werden?

Aktivieren Sie dies nicht auf einem öffentlichen oder gemeinsam genutzten Gerät. Die spätere Speicherung erfolgt ausschließlich lokal und ohne externe Übertragung.

Bearbeitungsstand

0 von 72 Prüfpunkten beantwortet

0 von 72 Prüfpunkten beantwortet. Noch keine Raumwertung vorhanden.

Wohnungskarte: Raum direkt auswählen

Klicken Sie auf einen Bereich im Grundriss. Die Karte ist schematisch und muss nicht dem tatsächlichen Schnitt der Wohnung entsprechen. Entscheidend ist die Zuordnung der Beobachtungen zum jeweiligen Raum.

Vereinfachter Wohnungsgrundriss Acht Bereiche der Wohnung: Treppe, Badezimmer, Schlafzimmer, Küche, Flur, Wohnzimmer, Eingangsbereich sowie Balkon oder Terrasse. Jeder Bereich kann geprüft und später als Risikostufe dargestellt werden. Eingang ? Flur ? Wohnzimmer ? Schlafzimmer ? Bad ? Küche ? Treppe ? Balkon / Terrasse ? 1 2 3 4 Nachtweg: Bett → Licht → Flur → Bad
Vereinfachter Wohnungsgrundriss mit acht auswählbaren Bereichen und markiertem Nachtweg vom Bett über den Flur zum Badezimmer.

Niedrig: aktuell keine oder nur wenige auffällige Angaben.

Verbesserung sinnvoll: mehrere teilweise oder einzelne deutlich auffällige Angaben.

Vorrangig prüfen: mehrere deutlich auffällige Angaben.

Nicht bewertet: noch keine ausreichenden Antworten für diesen Raum.

Raum 1 von 8

Eingangsbereich

Prüfen Sie den Weg von der Grundstücks- oder Haustür bis in die Wohnung. Besonders wichtig sind ein ebener Zugang, gute Beleuchtung und ein freier Bewegungsbereich beim Öffnen der Tür.

Status: Noch nicht bewertet

1 Auf dem Zugangsweg liegen Unebenheiten, lose Platten, Kiesflächen oder andere Stolperstellen.

Beziehen Sie auch den Weg zwischen Parkplatz, Gehweg, Haustür und Wohnungstür ein.

2 Eine Fußmatte oder ein Läufer kann verrutschen, schlägt Wellen oder hat hochstehende Kanten.

Prüfen Sie Innen- und Außenmatten sowie Übergänge zwischen verschiedenen Bodenbelägen.

3 An der Tür befindet sich eine deutlich erhöhte oder schwer erkennbare Schwelle.

Eine Schwelle kann besonders mit Rollator, Gehstock oder bei eingeschränktem Sehen problematisch sein.

4 Der Eingangsbereich ist bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter nicht gleichmäßig ausgeleuchtet.

Achten Sie auf den gesamten Weg und darauf, ob der Lichtschalter sicher erreichbar ist.

5 Stufen oder Absätze haben keinen stabilen Handlauf beziehungsweise keine sichere Haltemöglichkeit.

Eine Haltemöglichkeit sollte erreichbar sein, bevor die erste Stufe betreten wird.

6 Schuhe, Taschen, Pakete, Dekoration oder andere Gegenstände verengen den Laufweg.

Der Weg sollte auch mit einer Gehhilfe ohne Ausweichbewegung nutzbar sein.

7 Bei Regen, Schnee oder Nässe wird der Boden im Eingangsbereich rutschig.

Bewerten Sie den Zustand, der bei typischem schlechtem Wetter entsteht.

8 Die Tür ist schwer zu bedienen oder zwingt beim Öffnen zu einem unsicheren Schritt rückwärts.

Prüfen Sie, ob Schlüssel, Griff und Tür ohne hastige Dreh- oder Rückwärtsbewegung bedient werden können.

Mögliche Maßnahmen für Eingangsbereich auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Raum 2 von 8

Flur

Der Flur verbindet mehrere Räume und wird oft auch nachts genutzt. Freie Wege, erkennbare Übergänge und sichere Haltemöglichkeiten sind hier besonders wichtig.

Status: Noch nicht bewertet

9 Möbel, Pflanzen, Kartons oder Dekoration verengen den Laufweg.

Prüfen Sie den tatsächlich nutzbaren Weg, nicht nur die Breite des Raumes.

10 Läufer oder Teppiche können verrutschen, sich aufrollen oder mit einer Gehhilfe verhaken.

Achten Sie besonders auf die Kanten und die Bereiche vor Türen.

11 Kabel verlaufen über den Boden oder entlang eines häufig genutzten Laufwegs.

Dazu zählen Lade-, Telefon-, Lampen- und Verlängerungskabel.

12 Die Beleuchtung erzeugt dunkle Bereiche, starke Schatten oder Blendung.

Prüfen Sie den Flur bei Tageslicht, abends und nachts.

13 Lichtschalter sind nicht an beiden Enden des Flurs sicher erreichbar.

Niemand sollte einen dunklen Flur betreten müssen, um das Licht einzuschalten.

14 Türschwellen oder Bodenwechsel sind erhöht, locker oder schlecht erkennbar.

Auch geringe Höhenunterschiede können bei schlurfendem Gang zur Stolperstelle werden.

15 Türen, Wände und Bodenflächen sind kontrastarm und erschweren die Orientierung.

Kontraste können helfen, Türen, Kanten und den Verlauf des Weges besser zu erkennen.

16 Als Stütze werden bewegliche, leichte oder instabile Möbelstücke genutzt.

Rollwagen, Garderoben, kleine Tische und lose Regale sind keine sicheren Haltepunkte.

Mögliche Maßnahmen für Flur auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Raum 3 von 8

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer entstehen Risiken häufig durch Teppiche, Kabel, niedrige Möbel, Haustiere oder ungünstige Sitzmöbel. Prüfen Sie vor allem die Wege zwischen Sitzplatz, Tür, Telefon und Fenster.

Status: Noch nicht bewertet

17 Teppiche oder Läufer liegen lose, rollen sich an den Kanten auf oder rutschen.

Prüfen Sie auch kleine Vorleger unter Tischen und vor Sesseln.

18 Kabel von Lampen, Fernseher, Telefon oder Ladegeräten kreuzen einen Laufweg.

Auch provisorische Verlängerungskabel sollten berücksichtigt werden.

19 Niedrige Tische, Hocker, Pflanzen oder andere Gegenstände liegen außerhalb des direkten Blickfelds im Gehweg.

Prüfen Sie den Weg aus Sitzposition und bei gedämpftem Licht.

20 Sessel oder Sofa sind sehr niedrig, weich oder instabil und erschweren das sichere Aufstehen.

Die Füße sollten beim Sitzen stabil stehen und Armlehnen sollten belastbar sein.

21 Häufig genutzte Dinge müssen aus großer Höhe, vom Boden oder hinter Möbeln geholt werden.

Dazu zählen Fernbedienung, Telefon, Getränke, Bücher und Medikamente.

22 Spielzeug, Haustierzubehör oder bewegliche Gegenstände liegen wiederholt auf dem Boden.

Bewerten Sie die typische Alltagssituation, nicht nur den aufgeräumten Zustand.

23 Gehstock, Rollator, Brille oder Telefon sind vom Sitzplatz aus nicht zuverlässig erreichbar.

Hilfsmittel sollten einen festen, gut erreichbaren Platz haben.

24 Fensterlicht, glänzende Flächen oder Lampen verursachen Blendung oder starke Hell-Dunkel-Wechsel.

Achten Sie besonders auf den Weg vom hellen Fenster in einen dunkleren Flur.

Mögliche Maßnahmen für Wohnzimmer auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Raum 4 von 8

Schlafzimmer

Im Schlafzimmer sind das Aufstehen, das Anziehen und der nächtliche Weg zur Toilette entscheidend. Prüfen Sie den Raum auch bei ausgeschaltetem Hauptlicht.

Status: Noch nicht bewertet

25 Der Weg zwischen Bett, Tür und Kleiderschrank ist durch Möbel oder Gegenstände verengt.

Berücksichtigen Sie abgestellte Wäsche, Taschen, Schuhe und geöffnete Schubladen.

26 Vor oder neben dem Bett liegt ein loser Teppich oder Vorleger.

Gerade beim ersten Schritt nach dem Aufstehen ist ein sicherer Stand wichtig.

27 Die Betthöhe erschwert das kontrollierte Hinsetzen oder Aufstehen.

Die passende Höhe ist individuell; Füße und Hände sollten sicher eingesetzt werden können.

28 Vom Bett aus sind Lichtschalter oder eine geeignete Leuchte nicht erreichbar.

Die Beleuchtung sollte eingeschaltet werden können, bevor die Person aufsteht.

29 Der nächtliche Weg zur Tür oder zum Badezimmer bleibt dunkel oder ist schlecht erkennbar.

Prüfen Sie den tatsächlichen Weg bei Nacht, einschließlich Flur und Türschwellen.

30 Kabel, Mehrfachsteckdosen oder Ladegeräte liegen neben dem Bett im Aufstehbereich.

Achten Sie auf Kabel von Lampe, Telefon, Pflegebett oder medizinischen Geräten.

31 Hausschuhe oder Socken bieten keinen sicheren Halt oder stehen nicht geordnet bereit.

Lose, offene oder glatte Schuhe können das sichere Aufstehen erschweren.

32 Telefon, Hausnotruf, Brille oder Gehhilfe sind vom Bett aus nicht sicher erreichbar.

Wichtige Hilfen sollten immer am gleichen, gut erreichbaren Platz liegen.

Mögliche Maßnahmen für Schlafzimmer auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Raum 5 von 8

Badezimmer

Nässe, enge Bewegungsflächen und das Ein- und Aussteigen machen das Badezimmer zu einem besonders wichtigen Prüfbereich. Bewerten Sie Dusche, Badewanne, Toilette und Waschplatz getrennt.

Status: Noch nicht bewertet

33 Boden, Dusche oder Badewanne werden bei der Nutzung glatt oder bleiben länger nass.

Prüfen Sie auch den Bereich direkt vor Dusche, Badewanne und Waschbecken.

34 An Dusche, Badewanne oder Toilette fehlen geeignete und fest montierte Haltemöglichkeiten.

Handtuchhalter, Waschbecken und mobile Möbel sind keine sicheren Haltegriffe.

35 Badematten oder Vorleger können verrutschen, Falten bilden oder sich an den Kanten aufstellen.

Bewerten Sie den Zustand sowohl trocken als auch feucht.

36 Der Einstieg in Dusche oder Badewanne ist hoch, eng oder nur mit einem großen Schritt möglich.

Achten Sie auf den Ein- und Ausstieg sowie auf das Drehen im Nassbereich.

37 Beim Duschen, Waschen oder Ankleiden fehlt eine stabile Sitzmöglichkeit.

Eine Sitzmöglichkeit muss zur Person und zur Umgebung passen und darf nicht wegrutschen.

38 Häufig benötigte Pflegeartikel sind nur durch Strecken, Bücken oder Drehen erreichbar.

Dazu zählen Handtücher, Seife, Kleidung und Toilettenpapier.

39 Die Beleuchtung ist zu schwach, blendet oder lässt Kanten und Wasserflächen schlecht erkennen.

Kontraste zwischen Boden, Sanitärobjekten und Haltegriffen können die Orientierung unterstützen.

40 Die Badezimmertür kann nach einem Sturz den Zugang für Helfende erschweren.

Prüfen Sie Türöffnung, Verriegelung und die nutzbare Bewegungsfläche, ohne eigenständig bauliche Änderungen vorzunehmen.

Mögliche Maßnahmen für Badezimmer auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Raum 6 von 8

Küche

In der Küche treffen Bewegung, Greifen, Bücken und das Tragen von Gegenständen zusammen. Ziel ist ein kurzer, freier Arbeitsweg ohne Klettern oder hastige Ausweichbewegungen.

Status: Noch nicht bewertet

41 Häufig benötigte Gegenstände stehen sehr hoch, sehr tief oder hinter anderen Dingen.

Prüfen Sie Geschirr, Lebensmittel, Töpfe und regelmäßig genutzte Elektrogeräte.

42 Zum Erreichen von Schränken werden Stuhl, Hocker oder eine ungeeignete Steighilfe benutzt.

Auch ein scheinbar stabiler Küchenstuhl ist keine sichere Steighilfe.

43 Wasser, Fett, Krümel oder andere Rückstände bleiben auf dem Boden liegen.

Bewerten Sie besonders die Bereiche vor Spüle, Arbeitsfläche und Kühlschrank.

44 Stühle, Abfallbehälter, Getränkekisten oder offene Schranktüren verengen den Arbeitsweg.

Der Weg sollte auch beim Tragen kleiner Gegenstände frei bleiben.

45 Kabel von Küchengeräten hängen herunter oder verlaufen über Arbeits- und Laufbereiche.

Prüfen Sie Wasserkocher, Kaffeemaschine, Mixer und mobile Ladegeräte.

46 Arbeitsfläche, Herd oder Spüle sind ungleichmäßig beziehungsweise blendend beleuchtet.

Schatten können Flüssigkeiten, Gegenstände und Kanten schwer erkennbar machen.

47 Vorleger oder Matten in der Küche können verrutschen oder sich aufrollen.

Prüfen Sie insbesondere Matten vor Spüle und Terrassentür.

48 Heiße oder schwere Gegenstände müssen über längere Wege getragen werden, ohne dass eine sichere Abstellfläche vorhanden ist.

Planen Sie kurze Wege und mehrere stabile Zwischenflächen ein.

Mögliche Maßnahmen für Küche auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Raum 7 von 8

Treppe

Treppen benötigen besondere Aufmerksamkeit. Prüfen Sie jede Treppe im Haus, auch wenige Stufen, Kellerabgänge und Absätze zwischen verschiedenen Wohnebenen.

Status: Noch nicht bewertet

49 Die Treppe hat keinen durchgehenden, gut greifbaren und stabilen Handlauf.

Prüfen Sie den Handlauf vom ersten bis zum letzten Schritt und an Zwischenpodesten.

50 Stufen sind beschädigt, unterschiedlich hoch, locker oder an den Kanten abgenutzt.

Auch kleine Unterschiede können den Bewegungsrhythmus stören.

51 Der obere oder untere Treppenbereich ist schlecht beleuchtet.

Das Licht sollte vor Betreten der Treppe eingeschaltet werden können.

52 Stufenkanten sind schlecht erkennbar oder gehen optisch ineinander über.

Kontraste dürfen nicht mit scheinbaren Stufen oder irritierenden Mustern verwechselt werden.

53 Gegenstände, Schuhe, Wäsche oder Dekoration stehen auf Stufen oder Podesten.

Eine Treppe sollte nicht als Ablagefläche genutzt werden.

54 Ein Läufer oder Belag ist lose, rutschig, beschädigt oder an Kanten hochstehend.

Prüfen Sie die gesamte Länge und besonders Anfang und Ende der Treppe.

55 Zum Einschalten des Lichts muss bereits eine oder mehrere Stufen im Dunkeln gegangen werden.

Schalter oder geeignete Beleuchtung sollten an beiden Treppenenden erreichbar sein.

56 Beim Treppengehen werden Gegenstände getragen, sodass Sicht oder eine Hand am Handlauf fehlt.

Planen Sie Transporte so, dass der Weg und mindestens eine Hand frei bleiben.

Mögliche Maßnahmen für Treppe auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Raum 8 von 8

Balkon oder Terrasse

Außenbereiche verändern sich durch Wetter und Jahreszeit. Prüfen Sie Türübergang, Boden, Möbel und Beleuchtung sowohl bei trockenen als auch bei nassen Bedingungen.

Status: Noch nicht bewertet

57 Der Übergang durch die Balkon- oder Terrassentür hat eine hohe oder schlecht erkennbare Schwelle.

Prüfen Sie den Schritt in beide Richtungen und mit einer vorhandenen Gehhilfe.

58 Bodenflächen werden durch Nässe, Laub, Moos, Eis oder Verschmutzung rutschig.

Berücksichtigen Sie typische Wetterlagen und schattige Bereiche.

59 Platten, Dielen oder Fugen sind locker, uneben, beschädigt oder weisen größere Höhenunterschiede auf.

Gehen Sie den gesamten üblichen Bewegungsbereich langsam ab.

60 Möbel, Pflanzgefäße oder Dekoration verengen den Weg oder müssen umgangen werden.

Der Weg zur Sitzmöglichkeit und zurück zur Tür sollte frei bleiben.

61 An Stufen oder Absätzen fehlt eine stabile Haltemöglichkeit.

Mobile Möbel oder Geländer, deren Stabilität unklar ist, sollten nicht als sichere Stütze eingeplant werden.

62 Der Außenbereich ist bei Dämmerung oder Dunkelheit unzureichend beleuchtet.

Achten Sie auf Türschwelle, Stufen und den Weg zum Sitzplatz.

63 Schläuche, Kabel, Gartengeräte oder Bewässerungszubehör liegen im Laufweg.

Auch Gegenstände, die nur zeitweise genutzt werden, benötigen einen festen Platz.

64 Geländer, Handläufe oder Bodenbauteile wirken locker, beschädigt oder unsicher.

Bei Zweifeln nicht selbst testen, sondern Eigentümer, Vermieter oder Fachbetrieb informieren.

Mögliche Maßnahmen für Balkon oder Terrasse auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten. Die Auswahl ersetzt keine fachliche Prüfung baulicher Veränderungen.

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Zusatzprüfung

Nachtweg-Check: Bett → Licht → Flur → Badezimmer

Prüfen Sie den kompletten Weg als zusammenhängende Strecke. Ein einzelner sicherer Raum genügt nicht, wenn zwischen Bett und Badezimmer dunkle, enge oder unübersichtliche Übergänge liegen.

Status: Noch nicht bewertet

65 Vom Bett aus kann vor dem Aufstehen keine geeignete Leuchte eingeschaltet werden.

Prüfen Sie, ob Schalter oder Leuchte ohne Strecken und ohne Aufstehen erreichbar sind.

66 Der Weg vom Bett bis zur Badezimmertür ist durch Möbel, Kabel oder abgelegte Gegenstände verstellt.

Bewerten Sie den typischen Zustand in der Nacht, nicht nur den aufgeräumten Zustand.

67 Auf dem Nachtweg liegen lose Teppiche oder schlecht erkennbare Schwellen.

Prüfen Sie Schlafzimmer, Flur und Badezimmereingang zusammen.

68 Türen, Kanten und der Verlauf des Nachtwegs sind trotz Orientierungslicht schlecht erkennbar oder werden durch einzelne Leuchten geblendet.

Sehr helle Einzellichter und starke Schatten können die Orientierung erschweren.

69 Das Badezimmer kann erst beleuchtet werden, nachdem ein enger oder möglicherweise nasser Bereich betreten wurde.

Der Schalter sollte von einem sicheren Standpunkt aus erreichbar sein.

70 Sicheres Schuhwerk steht nachts nicht geordnet und erreichbar am Bett bereit.

Prüfen Sie Halt, Passform und rutschhemmende Sohle.

71 Brille, Gehstock, Rollator oder andere benötigte Hilfen sind nachts nicht unmittelbar erreichbar.

Hilfsmittel sollten einen festen Platz innerhalb sicherer Reichweite haben.

72 Telefon, Hausnotruf oder eine andere vereinbarte Möglichkeit zum Hilfeholen ist nachts nicht erreichbar.

Bei alleinlebenden oder bereits gestürzten Personen kann eine individuelle Beratung besonders wichtig sein.

Maßnahmen für den Nachtweg auswählen

Markieren Sie Maßnahmen, die Sie in Ihren persönlichen Plan übernehmen möchten.

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Persönliche Übersicht

Risikokarte und Maßnahmenplan

Die Auswertung fasst nur die in diesem Check gemachten Angaben zusammen. Nicht beantwortete oder als „Nicht relevant“ markierte Punkte werden nicht als sichere Situation gewertet.

0Beantwortete Prüfpunkte
0Deutlich auffällige Angaben
0Vorrangig zu prüfende Bereiche
0Ausgewählte Maßnahmen

Beginnen Sie mit einem Raum oder dem Nachtweg-Check. Danach werden die Wohnungskarte und die Prioritäten automatisch aktualisiert.

Bewertung nach Wohnbereich

Zusammenfassung der Bewertung für alle Wohnbereiche und den Nachtweg.
BereichStatusAntwortenRisikopunkte
EingangsbereichNoch nicht bewertet0 von 80
FlurNoch nicht bewertet0 von 80
WohnzimmerNoch nicht bewertet0 von 80
SchlafzimmerNoch nicht bewertet0 von 80
BadezimmerNoch nicht bewertet0 von 80
KücheNoch nicht bewertet0 von 80
TreppeNoch nicht bewertet0 von 80
Balkon oder TerrasseNoch nicht bewertet0 von 80
Nachtweg-CheckNoch nicht bewertet0 von 80

Vorher-nachher-Ansicht der Wohnung

Die linke Karte stellt die Bewertung aus den Antworten dar. Die rechte Karte zeigt später, für welche Bereiche mindestens eine Maßnahme geplant wurde. Eine geplante Maßnahme ist noch keine umgesetzte Verbesserung.

Aktuelle Prüfung
Risikokarte vor geplanten Maßnahmen Acht Bereiche der Wohnung: Treppe, Badezimmer, Schlafzimmer, Küche, Flur, Wohnzimmer, Eingangsbereich sowie Balkon oder Terrasse. Jeder Bereich kann geprüft und später als Risikostufe dargestellt werden. Eingang ? Flur ? Wohnzimmer ? Schlafzimmer ? Bad ? Küche ? Treppe ? Balkon / Terrasse ?
Noch keine Räume bewertet.
Geplante Verbesserungen
Wohnungskarte mit geplanten Maßnahmen Acht Bereiche der Wohnung: Treppe, Badezimmer, Schlafzimmer, Küche, Flur, Wohnzimmer, Eingangsbereich sowie Balkon oder Terrasse. Jeder Bereich kann geprüft und später als Risikostufe dargestellt werden. Eingang ? Flur ? Wohnzimmer ? Schlafzimmer ? Bad ? Küche ? Treppe ? Balkon / Terrasse ?
Noch keine Maßnahmen ausgewählt.

Die drei wichtigsten Prüfpunkte

Hier erscheinen nach der Auswertung die drei deutlichsten Angaben. Bei gleichem Punktwert werden zuerst Bereiche mit mehreren auffälligen Antworten berücksichtigt.

  1. Priorität 1: Noch keine ausreichenden Angaben vorhanden.
  2. Priorität 2: Noch keine ausreichenden Angaben vorhanden.
  3. Priorität 3: Noch keine ausreichenden Angaben vorhanden.

Persönlicher Maßnahmenplan

Der Plan übernimmt Ihre ausgewählten Maßnahmen und ordnet sie nach sofort umsetzbaren Schritten, möglichen Anschaffungen und Punkten für eine fachliche Prüfung.

Sofort und ohne größeren Umbau
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
Mögliche Anschaffungen
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
Fachlich oder baulich prüfen
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.
  • Noch keine Maßnahme in dieser Kategorie ausgewählt.

Einkaufsliste aus ausgewählten Maßnahmen

Die Liste nennt nur allgemeine Produktarten. Auswahl, Eignung, Montage und Belastbarkeit müssen zur Person und zur Wohnung passen.

  • Noch kein Einkaufsartikel aus den ausgewählten Maßnahmen abgeleitet.
  • Noch kein Einkaufsartikel aus den ausgewählten Maßnahmen abgeleitet.
  • Noch kein Einkaufsartikel aus den ausgewählten Maßnahmen abgeleitet.
  • Noch kein Einkaufsartikel aus den ausgewählten Maßnahmen abgeleitet.
  • Noch kein Einkaufsartikel aus den ausgewählten Maßnahmen abgeleitet.
  • Noch kein Einkaufsartikel aus den ausgewählten Maßnahmen abgeleitet.

Vorbereitung für Wohnberatung, Vermieter oder Fachbetrieb

  • Die betroffenen Stellen fotografieren, ohne Personen oder sensible Dokumente aufzunehmen.
  • Schwellen, Laufwege, Türöffnungen und freie Bewegungsflächen nur dann ausmessen, wenn dies sicher möglich ist.
  • Notieren, wann und bei welcher Tätigkeit die Stelle problematisch ist, etwa nachts, bei Nässe oder mit einer Gehhilfe.
  • Bei Mietwohnungen feste oder bauliche Veränderungen vorab mit Vermieter oder Eigentümer abstimmen.
  • Produkte wie Haltegriffe, Sitzhilfen oder Rampen nicht allein nach dem Aussehen auswählen, sondern Eignung, Montage und Belastbarkeit prüfen lassen.

Zusammenfassung kopieren oder drucken

Noch keine Aktion ausgeführt.

Beispiel für eine mögliche Auswertung

Beispiel, nicht Ihr Ergebnis: Im Flur wurden ein loser Läufer und ein Kabel im Laufweg mit „Trifft zu“ bewertet, die Beleuchtung mit „Teilweise“. Der Flur würde dadurch gegenüber vollständig unauffälligen Räumen höher priorisiert. Als erste Schritte könnten der Läufer entfernt, das Kabel an der Wand geführt und die Beleuchtung geprüft werden.

Das Beispiel zeigt, wie räumliche Beobachtungen in konkrete nächste Schritte übersetzt werden. Die spätere Auswertung berücksichtigt ausschließlich die tatsächlich ausgewählten Antworten und Maßnahmen.

Datenschutz und lokale Verarbeitung

Der Check benötigt keine externen Schnittstellen, Bibliotheken oder Benutzerkonten. Eingaben werden im Browser verarbeitet. Eine lokale Speicherung findet nur statt, wenn die entsprechende Option aktiviert wird. Dabei können Daten auf dem verwendeten Gerät erhalten bleiben, bis sie über die Schaltfläche zum Löschen, durch das Zurücksetzen des Browsers oder durch das Entfernen der Website-Daten gelöscht werden.

Tragen Sie keine Diagnosen, vollständigen Namen, Adressen oder andere sensible personenbezogene Daten in die optionale Wohnungsbezeichnung ein. Auf gemeinsam genutzten Geräten sollte die lokale Speicherung deaktiviert bleiben.

Fachliche Grundlage und weiterführende Beratung

Die Prüfpunkte konzentrieren sich auf häufige Risiken im Wohnumfeld, darunter lose Teppiche, herumliegende Kabel, unzureichende Beleuchtung, schlecht erreichbare Gegenstände, Schwellen, fehlende sichere Haltemöglichkeiten und rutschige Flächen. Zusätzlich weist der Check auf Wohnberatung sowie medizinische oder therapeutische Abklärung bei persönlichen Risikofaktoren hin.

Häufige Fragen zum Sturzgefahr-Check

Muss ich alle Räume vollständig beantworten?

Nein. Sie können einzelne Räume prüfen und nicht passende Punkte mit „Nicht relevant“ markieren. Eine vollständige Prüfung liefert jedoch eine bessere räumliche Übersicht. Unbeantwortete Bereiche bleiben ausdrücklich als „Nicht bewertet“ gekennzeichnet.

Kann der Check mein persönliches Sturzrisiko bestimmen?

Nein. Der Check bewertet ausschließlich ausgewählte Beobachtungen im Wohnumfeld. Gesundheitliche Faktoren wie Kraft, Gleichgewicht, Sehvermögen, akute Erkrankungen oder Medikamente werden nicht medizinisch beurteilt.

Was bedeutet eine rote oder vorrangige Raumwertung?

Sie bedeutet, dass in diesem Raum mehrere deutlich auffällige oder teilweise auffällige Angaben gemacht wurden. Die Einstufung ist eine Priorisierung für die weitere Prüfung und keine Aussage darüber, ob oder wann ein Sturz eintreten wird.

Was sollte nach einem Sturz oder bei wiederholtem Stolpern geschehen?

Nach einem Sturz oder bei neuer beziehungsweise wiederholter Unsicherheit sollte die Situation professionell abgeklärt werden. Neben einer medizinischen Beurteilung können je nach Situation Pflegeberatung, Wohnberatung, Physio- oder Ergotherapie hilfreich sein.

Darf ich in einer Mietwohnung Haltegriffe, Schwellen oder Türen verändern?

Feste und bauliche Veränderungen sollten vorab mit Vermieter oder Eigentümer abgestimmt werden. Auch die fachgerechte Auswahl und Montage muss geklärt sein. Der Check ersetzt keine bauliche oder rechtliche Beratung.

Werden meine Eingaben an einen Server gesendet?

Das Tool ist für eine rein lokale Verarbeitung ohne externe Anfragen vorgesehen. Eine optionale Speicherung erfolgt nur im Browser des verwendeten Geräts. Auf gemeinsam genutzten Geräten sollte diese Funktion nicht aktiviert werden.

Kann ich den Check ausdrucken?

Ja. Die Druckfunktion ist für die ausgefüllte Raumübersicht, die Risikokarte und den Maßnahmenplan vorgesehen. Zusätzlich kann die Textfassung kopiert und in ein eigenes Dokument übernommen werden.

Mehr Tools & Rechner:

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