Pflege-Wohnungscheck: Sturzgefahren erkennen
Die eigene Wohnung soll ein Ort sein, an dem man sich sicher und gut aufgehoben fühlt. Doch gerade im Alltag können kleine Stolperfallen, schlecht beleuchtete Wege oder ungünstig platzierte Möbel schnell zum Risiko werden, besonders für ältere oder pflegebedürftige Menschen.

Mit dem Sturzgefahr-Check prüfen Sie Ihre Wohnräume Schritt für Schritt, erkennen mögliche Gefahrenstellen und erhalten konkrete Hinweise, wie sich die Sicherheit zu Hause mit oft einfachen Maßnahmen verbessern lässt.
Interaktiver Pflege-Wohnungscheck
Sturzgefahr-Check für die Wohnung
Prüfen Sie acht Wohnbereiche direkt über einen vereinfachten Grundriss. Der Check hilft dabei, typische Stolper-, Rutsch- und Orientierungsrisiken sichtbar zu machen, Maßnahmen nach Räumen zu ordnen und einen persönlichen Plan für die nächsten Schritte vorzubereiten.
- Visuelle Wohnungskarte mit Eingangsbereich, Flur, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer, Küche, Treppe sowie Balkon oder Terrasse.
- 64 raumbezogene Prüfpunkte und ein zusätzlicher Nachtweg-Check mit 8 Punkten.
- Risikokarte, Vorher-nachher-Vergleich, priorisierte Maßnahmen, Einkaufsliste und druckbare Zusammenfassung.
- Keine Registrierung und keine Übertragung persönlicher Eingaben an externe Dienste.
So funktioniert der Pflege-Wohnungscheck
- Wohnbereich wählen: Öffnen Sie einen Raum über die Wohnungskarte oder die Raumliste.
- Alltag realistisch bewerten: Antworten Sie für den üblichen Zustand mit „Trifft zu“, „Teilweise“, „Trifft nicht zu“ oder „Nicht relevant“.
- Maßnahmen markieren: Wählen Sie direkt beim Raum aus, welche Verbesserungen in den persönlichen Plan übernommen werden sollen.
- Auswertung nutzen: Vergleichen Sie Räume, prüfen Sie den Nachtweg und drucken oder kopieren Sie die Zusammenfassung.
Bewertungsprinzip: „Trifft zu“ kennzeichnet einen auffälligen Risikohinweis, „Teilweise“ einen Verbesserungsbedarf und „Trifft nicht zu“ eine aktuell unauffällige Situation. „Nicht relevant“ wird bei der Raumwertung nicht mitgerechnet. Die Auswertung dient der Priorisierung, nicht einer medizinischen Diagnose.
Beispiel für eine mögliche Auswertung
Beispiel, nicht Ihr Ergebnis: Im Flur wurden ein loser Läufer und ein Kabel im Laufweg mit „Trifft zu“ bewertet, die Beleuchtung mit „Teilweise“. Der Flur würde dadurch gegenüber vollständig unauffälligen Räumen höher priorisiert. Als erste Schritte könnten der Läufer entfernt, das Kabel an der Wand geführt und die Beleuchtung geprüft werden.
Das Beispiel zeigt, wie räumliche Beobachtungen in konkrete nächste Schritte übersetzt werden. Die spätere Auswertung berücksichtigt ausschließlich die tatsächlich ausgewählten Antworten und Maßnahmen.
Datenschutz und lokale Verarbeitung
Der Check benötigt keine externen Schnittstellen, Bibliotheken oder Benutzerkonten. Eingaben werden im Browser verarbeitet. Eine lokale Speicherung findet nur statt, wenn die entsprechende Option aktiviert wird. Dabei können Daten auf dem verwendeten Gerät erhalten bleiben, bis sie über die Schaltfläche zum Löschen, durch das Zurücksetzen des Browsers oder durch das Entfernen der Website-Daten gelöscht werden.
Tragen Sie keine Diagnosen, vollständigen Namen, Adressen oder andere sensible personenbezogene Daten in die optionale Wohnungsbezeichnung ein. Auf gemeinsam genutzten Geräten sollte die lokale Speicherung deaktiviert bleiben.
Fachliche Grundlage und weiterführende Beratung
Die Prüfpunkte konzentrieren sich auf häufige Risiken im Wohnumfeld, darunter lose Teppiche, herumliegende Kabel, unzureichende Beleuchtung, schlecht erreichbare Gegenstände, Schwellen, fehlende sichere Haltemöglichkeiten und rutschige Flächen. Zusätzlich weist der Check auf Wohnberatung sowie medizinische oder therapeutische Abklärung bei persönlichen Risikofaktoren hin.
Häufige Fragen zum Sturzgefahr-Check
Muss ich alle Räume vollständig beantworten?
Nein. Sie können einzelne Räume prüfen und nicht passende Punkte mit „Nicht relevant“ markieren. Eine vollständige Prüfung liefert jedoch eine bessere räumliche Übersicht. Unbeantwortete Bereiche bleiben ausdrücklich als „Nicht bewertet“ gekennzeichnet.
Kann der Check mein persönliches Sturzrisiko bestimmen?
Nein. Der Check bewertet ausschließlich ausgewählte Beobachtungen im Wohnumfeld. Gesundheitliche Faktoren wie Kraft, Gleichgewicht, Sehvermögen, akute Erkrankungen oder Medikamente werden nicht medizinisch beurteilt.
Was bedeutet eine rote oder vorrangige Raumwertung?
Sie bedeutet, dass in diesem Raum mehrere deutlich auffällige oder teilweise auffällige Angaben gemacht wurden. Die Einstufung ist eine Priorisierung für die weitere Prüfung und keine Aussage darüber, ob oder wann ein Sturz eintreten wird.
Was sollte nach einem Sturz oder bei wiederholtem Stolpern geschehen?
Nach einem Sturz oder bei neuer beziehungsweise wiederholter Unsicherheit sollte die Situation professionell abgeklärt werden. Neben einer medizinischen Beurteilung können je nach Situation Pflegeberatung, Wohnberatung, Physio- oder Ergotherapie hilfreich sein.
Darf ich in einer Mietwohnung Haltegriffe, Schwellen oder Türen verändern?
Feste und bauliche Veränderungen sollten vorab mit Vermieter oder Eigentümer abgestimmt werden. Auch die fachgerechte Auswahl und Montage muss geklärt sein. Der Check ersetzt keine bauliche oder rechtliche Beratung.
Werden meine Eingaben an einen Server gesendet?
Das Tool ist für eine rein lokale Verarbeitung ohne externe Anfragen vorgesehen. Eine optionale Speicherung erfolgt nur im Browser des verwendeten Geräts. Auf gemeinsam genutzten Geräten sollte diese Funktion nicht aktiviert werden.
Kann ich den Check ausdrucken?
Ja. Die Druckfunktion ist für die ausgefüllte Raumübersicht, die Risikokarte und den Maßnahmenplan vorgesehen. Zusätzlich kann die Textfassung kopiert und in ein eigenes Dokument übernommen werden.
Mehr Tools & Rechner:
- Pflegeform-Finder
- MDK-Besuch-Vorbereitungscheck mit Pflegetagebuch-Generator
- Pflegebedarf-Rechner
- Wundheilungsrechner
- Haushaltshilfe-Aufgabenplaner
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- Pflegegrad-Widerspruch-Fristenrechner
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