Wer im Alter eine Krankenpflege, Haushaltshilfe oder die Altenpflege benötigt, muss sich häuft auch sehr gründlich die Frage nach den Kosten stellen. Ein Blick in die Stellenanzeigen zeigt den meisten Menschen gleich, dass sehr viele Pflegekräfte für Senioren gesucht werden.
Für gewöhnlich, können es sich normale Rentner bei weitem nicht leisten, eine „Pflegekraft“ zu finanzieren. Aber auch die Pflegebetriebe, zahlen oft nur sehr wenig für die Pflegekräfte, die im Gegenzug sehr viel arbeiten müssen und kaum Zeit haben, sich wirklich mit den Pflegebedürftigen zu beschäftigen.
Gerade im Bezug auf die Senioren, die im Alltag immer häufiger Unterstützung brauchen, haben sich in der jüngeren Vergangenheit die verschiedensten „Wohnformen“ entwickelt. Wer es zum Beispiel nicht schafft, alleine zurecht zu kommen, kann sich in eine betreute Wohnung einmieten wo regelmäßig entsprechende Pflegekräfte zur Versorgung bereit stehen. Aber auch Wohngemeinschaften, in denen sich mehrere Senioren entsprechende „Pflegekräfte“ leisten, werden immer häufiger. Pflegekräfte aus Polen oder anderen neuen EU-Staaten dürfen natürlich auch beschäftigt werden. Allerdings unterliegt dieses bestimmten Vorraussetzungen. So dürfen Pflegekräfte nicht direkt aus diesen Ländern eingestellt werden.
Kosten im europäischen Ausland
Um eine „preiswerte“ Pflegekraft aus dem Ausland einstellen zu dürfen, muss man sich an die Unternehmen halten, die sich auf den „Verleih“ entsprechender Fachkräfte spezialisiert haben. Zum Teil ist es hier aber auch nur erlaubt, sich „Helfer“ nur auf Zeit zu holen und diese auch nur in der Haushaltshilfe und nicht in der eigentlichen Pflege zu beschäftigen. Aber auch wenn man sich eine Kraft regulär aus dem europäischen Ausland kommen lassen will, benötigt man dafür eine spezielle Genehmigung der örtlichen Arbeitsagentur und muss zusätzlich auch gewisse „Mindestlöhne“ zahlen, die auch mit den üblichen Sozialversicherungsbeiträgen fällig werden. Durch diesen Aufwand steigen natürlich auch die Kosten, so dass es sich oft kaum noch lohnt, so eine Pflegekraft aus dem europäischen Ausland kommen zu lassen.
» 2 Kommentare
2Kommentar am Sunday, 18 October 2009 17:21von Silke
Hierzu kann ich dem vorherigen Kommentar nur beipflichten. Ich war 7 Jahre in der Altenpflege(stationär). Seid Anfang des Jahres bin ich durausgebrannt (Burn-Out) u. wurde v. Professor einer Klinik als arbeitsunfähig in der Altenpflege entlasse. Das heisst das ich meine BERUFUNG nicht mehr ausführen werde. Leider ist dieses zu einem erschreckenden Trend geworden u. geht auf lasten unserer Alten pflegebd. Menschen. Meine Forderung: Bitte AUFWACHEN!!!
1"Stellenabbau Pflege" am Tuesday, 06 May 2008 08:09von Magrit
Was bitte bringt ein Mindestlohn für Pflegekräfte, wenn überall in Pflegeeinrichtungen Stellen abgebaut werden und die Vollzeitkräfte kontinuierlich Überstunden und Mehrarbeit leisten müssen. Immer mehr Personal ist ausgebrannt und vom Burn-Out-Syndrom betroffen.