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| Harn und Stuhlinkortinenz |
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Inkontinenz Pflege
Unter Inkontinenz versteht man im weitesten Sinne die Unfähigkeit Urin und/ oder den Stuhlgang zu kontrollieren. Als Ursachen gelten Fehlbildungen, Krankheits- und auch Verletzungsfolgen. Es wird sowohl bei der Harninkontinenz, wie auch bei der Stuhlinkontinenz zwischen verschiedenen Formen unterschieden. Im Bereich der Harninkontinenz wird unterschieden zwischen: Stressinkontinenz, Dranginkontinenz, Überlaufinkontinenz und der funktionellen Inkontinenz.
Bei der Stuhlinkontinenz wird zwischen folgenden Formen unterschieden: Überlaufinkontinenz, anorektale und der neurogenen Inkontinenz. In Deutschland leiden mittlerweile mehr als sieben Millionen Menschen an Inkontinenz. Bei den Frauen leiden 80 Prozent und bei den Männern 10 Prozent zwischen 20 und 75 Jahren an Harninkontinenz. Bei der Stuhlkontinenz sind von beiden Geschlechtern zehn Prozent betroffen. Das Leiden, wird von der Gesellschaft für Inkontinenzhilfe e.V. (GIH) als einer der Hauptgründe für die Einweisung ins Altersheim gesehen. Die Pflege ist ein entscheidender Faktor in der Altenpflege.
Von allen Heimbewohnern leiden im Durchschnitt 50 – 70 Prozent an Harninkontinenz und die Inkontinenz Pflege nimmt damit etwa 25 Prozent der gesamten Pflegezeit in Anspruch. Auch die vielgefürchteten Druckgeschwüre werden durch die Krankheit begünstigt und so muss ihnen bei Patienten mit Inkontinenz vermehrt entgegengewirkt werden. Die Kosten der Pflege werden auf etwa zwei Milliarden Euro geschätzt.
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